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 Der Hohle Fels

Der Schelklinger "Hohle Fels"

Der Schelklinger "Hohle Fels" ist ein bedeutendes Höhlen-Geotop im UNESCO Global GeoPark Schwäbische Alb. Die Höhle liegt etwa 1,5 km östlich der Stadt Schelklingen, Alb-Donau-Kreis, Baden-Württemberg, auf der rechten Seite des Achtales. Das Höhlenportal öffnet sich nahezu auf Talniveau in einem Schwammstotzen des Weißen Jura. Die Höhle ist die derzeit größte für Besucher zugängliche Höhlenhalle der Schwäbischen Alb. Der Zugang ist barrierefrei möglich!

Seit der ersten Großgrabung im Jahre 1870 ist die Höhle als bedeutende archäologische Fundstelle in Fachkreisen bekannt. Seit 1977 wird alljährlich im Sommer durch die Universität Tübingen in der Eingangshöhle gegraben. Weltgeltung erhielt die Fundstelle, als 2008 bei diesen Grabungen fast zeitgleich die "Venus vom Hohle Fels" und die "Geierflöte" gefunden wurden, beide ca. 42 500 Jahre alt. Sie sind damit die älteste plastische Menschendarstellung und das älteste Musikinstrument der Welt! Inzwischen dokumentiert die Grabung einen Zeitraum von 65 000 Jahren, von der Besiedelung durch den Neandertaler bis zu Funden aus dem ausgehenden Mittelalter. 

Die Höhle ist im Besitz der Stadtgemeinde Schelkingen und wird im Auftrag der Stadt von der Museumsgesellschaft Schelklingen e.V. betreut. Der Verein organisiert die Sonntagsöffnung zwischen dem 1. Mai und dem 31. Oktober, Führungen durch geschulte Höhlenführer, Höhlenkonzerte und weitere Veranstaltungen. Alljährlich wird ein Hohle Felsen - Fest durch einen der Schelklinger Vereine ausgerichtet. Nähere Informationen finden Sie unter "Termine".

Der wichtigste Sponsor für die Grabungen im Hohle Fels ist die HeidelbergCement AG. Die Firma unterstützt die Erforschung des Hohle Fels seit vielen Jahren finanziell und logistisch.

Weitere Informationen über die Ausgrabungen durch die Universität Tübingen.erhalten Sie 

hier

Wichtiger Hinweis:

Der Hohle Fels steht als Naturdenkmal und als archäologisches Denkmal unter strengem Schutz. Es ist deshalb nicht erlaubt, den Fels zu beklettern, den Berghang außerhalb ausgewiesener Wege zu betreten oder Bodeneingriffe jeglicher Art vorzunehmen.