So finden Sie uns

Am einfachsten ist der Weg zum Stadtmuseum zu finden, wenn Sie sich am weithin sichtbaren Turm der katholischen Stadtkirche orientieren. Direkt neben der Kirche im ehemaligen Spital zum Hl. Geist, einem repräsentativen Fachwerkbau, befinden sich Stadtmuseum und Stadtarchiv.

 Mit der Bahn

Schelklingen ist auf der KBS 755 Ulm - Sigmaringen erreichbar. Der Bahnhof Schelklingen ist Halt für RE- und RB-Züge. Es gelten die Tarifbedingungen der Deutschen Bahn oder von Ulm Hbf bis Riedlingen der Verbundtarif Donau-Iller- Nahverkehrsverbund (DING) R3/7. Vom Bahnhof überqueren Sie an einer Fußgängerampel die B 492 und folgen der Bahnhofstraße in die Stadt. Sie erreichen einen zentralen Platz mit Brunnen und Linde. Dort biegen Sie nach links in die Marktstraße und nach wenigen Metern am Rathaus nach rechts in die Spitalgasse ein. Der Eingang zum Stadtmuseum befindet sich auf der rechten Seite und ist durch die Bronzeplastik des "Wasservogels vom Hohle Fels" nicht zu übersehen.

Mit dem PKW / Bus

Schelklingen liegt an der B 492 Blaubeuren - Ehingen. Von der zentralen Kreuzung am Bahnhof folgen Sie der Bahnhofstraße / L 240 in Richtung Justingen. Parkplätze finden Sie von der Schulstraße aus am Rathaus / Donau-Iller-Bank, entlang der Schulstraße, in der Marktstraße und auf dem Kirchplatz (Maximilian-Kottmann-Platz).

Für Busse gibt es in der Innenstadt keine Parkmöglichkeiten. Zum Aus- und Einsteigen kann die Bushaltestelle vor den Schulen in der Blaubeurer Straße angefahren werden. An der Kreuzung der Schulstraße mit der Blaubeurer Straße zweigt die Straße "Im Längental" ab, in deren Verlauf Busse für einige Zeit abgestellt werden können.

Und das zeigen wir Ihnen

Schelklinger Häfnerwaren

Im Erdgeschoss des Museums befindet sich die Abteilung "Schelklinger Häfnerwaren" (Töpferwaren).
Schelklingen verfügt über eine Häfnertradition, die bis in das Mittelalter zurückreicht. Der Raum Schelklingen ist reich an vorzüglichen Tonlagerstätten, welche die Herstellung eines qualitätvollen Geschirrs ermöglichten. Die Ausstellung zeigt Häfnerwaren vom Mittelalter bis zum 20. Jahrhundert.

Herausragende Stücke sind für die früheste Zeit der Schelklinger Hafner ein in Sotzenhausen gefundenes Aquamanile sowie Bodenfliesen aus dem ehemaligen Kloster Urspring. Künstlerisch erstrangige Ofenkacheln geben Einblick in die Wohnkultur vermögender Schelklinger.

Die Frühe Neuzeit ist mit der letzten erhaltenen Häfnerscheibe aus Schelklingen vertreten. Um die Häfnerscheibe herum wurde eine Werkstatt rekonstruiert. Eine Vitrine zeigt eine Auswahl typischer Schelklinger Häfnerwaren jener Zeit.

Die Ausstellung reicht bis in die moderne Zeit. Raum 1 der Häfnerausstellung zeigt dazu das bis weit in das 20. Jahrhundert in Justingen betriebene Zieglerhandwerk. Im Raum 2 der Ausstellung, der derzeit noch im Aufbau ist, sollen moderne Keramikarbeiten und Keramikprodukte ausgestellt werden.

Das Museum Schelklingen bietet auch Schautöpfern und Töpferkurse an. Es besitzt eine historische Töpferscheibe mit Fußantrieb, auf der getöpfert werden kann. In naher Zukunft soll eine komplette Töpferwerkstatt eingerichtet werden.

Zum Nachlesen im Museum erhältlich:

ROTHENBACHER, Franz: Das Schelklinger Hafnergewerbe und seine Familien.

Weitere Ausstellungsräume

Das erste Obergeschoss des Museums ist zweigeteilt. Im Treppenaufgang und Vorraum des 1. OG ist die Ausstellungseinheit Geologie unter gebracht. Sie zeigt paläontologische, geologische und mineralogische Funde aus dem Schwäbischen Jura, insbesondere aus dem Raum Schelklingen, sowie dem Tertiär. Weitere Informationen finden Sie unter Geologie.

Der zweite Teil des 1. Obergeschosses ist der Archäologie gewidmet. Ständig aktualisiert informiert diese Ausstellungseinheit über die Ur- und Frühgeschichte im Raum Scheklingen, besonders über die weltberühmten Funde aus dem Hohle Fels. Sie erfahren alles Wissenswerte über Werkstoffe, Werkzeug- und Waffenherstellung der Steinzeitjäger. Der Übergang zu Ackerbau und Viehzucht ist durch Funde aus der bandkeramischen Siedlung zwischen Allmendingen-Altheim und Erbach-Ringingen repräsentiert. Von Erbach-Ringingen stammen auch Bronzegegenstände aus einem Bronzehortfund der ausgehenden Urnenfelderzeit, 800 - 750 v. Chr..

Zu dieser Ausstellungseinheit ist ein reich bebilderter Museumsführer an der Museumskasse und am Hohle Fels erhältlich.

Veranstaltungen

Das Museum verfügt über einen Vortragssaal, der für kulturelle Veranstaltungen genutzt wird.

Das Museum wird betreut von der Museumsgesellschaft Schelklingen. Die Museumsgesellschaft bietet über das Jahr ein reiches Veranstaltungsprogramm, das von Studienfahrten zu Museen und Ausstellungen in der näheren Umgebung bis zu einem großen Jahresausflug und der Beteiligung an den Schelklinger Stadtfesten reicht.

 

Bilder der Ausstellung